UA Newsletter 02/08
29.01.08Saidschachon Sainabitdinow freigelassen! ¦ Maryam Hossenkhah freigelassen! ¦ Online-Aktion für Roma-Kinder
Good News Usbekistan – Der usbekische Menschenrechtler Saidschachon Sainabitdinow wurde am 4. Februar 2008 durch eine Amnestie des Präsidenten aus der Haft entlassen. Er verbüßte zu diesem Zeitpunkt eine siebenjährige Haftstrafe, zu der er im Januar 2006, nach einem Geheimprozess wegen «Verleumdung», «Informationsverbreitung mit dem Ziel, eine Panik hervorzurufen» und anderen Vergehen, verurteilt worden war. Amnesty International hatte ihn als gewaltlosen politischen Gefangenen betrachtet und im Rahmen einer Urgent Action seine sofortige und bedingungslose Freilassung gefordert.
Vielen Dank an alle, die für Sainabitdinow Appelle geschrieben haben!
Weitere Informationen hier.
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Good News Iran – Die Journalistin und Frauenrechtlerin Maryam Hosseinkhah wurde am 2. Januar 2008 um 19 Uhr aus dem Evin-Gefängnis entlassen, wo sie seit dem 18. November 2007 inhaftiert war. Hosseinkhah, die der «Antiregierungspropaganda» und der «Verbreitung von Lügen» in Zusammenhang mit Artikeln auf Internetseiten, die von ihr redaktionell bearbeitet werden, beschuldigt worden war, ist aktives Mitglied der «Kampagne für Gleichberechtigung». Ausserdem ist sie Mitherausgeberin der Website der Kampagne, die darauf abzielt, eine Million Unterschriften zu sammeln, um die gesetzliche Benachteiligung von Frauen im Iran zu beenden. Hosseinkhah ist ausserdem im Frauenkulturzentrum aktiv, einer Frauenorganisation, die 2001 gegründet wurde, um die Menschenrechte und politischen Rechte der Frauen im Iran zu fördern.
Vielen Dank allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Urgent Actions Netzwerks, die für Maryam Hossenkhah Briefe geschrieben haben!
Weitere Informationen zum Fall hier. ______________________________
Auch Roma-Kinder haben ein Recht auf Bildung - Roma-Kinder werden im slowakischen Bildungswesen ausgegrenzt und diskriminiert. Nehmen Sie an der Online-Petition teil und setzen Sie sich gegen diese Diskriminierung ein! Details finden Sie auf www.amnesty.ch